Faktencheck OB-Wahlen des Akteursnetzwerks Leipziger Bahnhof

Das Akteursnetzwerk hat auf seinen OB-Faktencheck leider nur von zwei der sechs angefragten OB-Kandidierenden Antworten erhalten.

Entwicklung des Areals um den Alten Leipziger Bahnhof

Aufgrund seiner Lage und Größe, seiner Charakteristik und der gewachsenen informellen Nutzung, besitzen das Areal des Alten Leipziger Bahnhofs und sein Umfeld das nötige Potenzial für eine zukunftsweisende, am Gemeinwohl orientierte, partizipative und klimaneutrale Stadtentwicklung.   

Die Historie des Ortes als erster deutscher Fernbahnhof sowie als Ort der Deportation von jüdischen Menschen in die Vernichtungslager der NS-Diktatur verleihen dem ALB eine besondere technikgeschichtliche wie erinnerungskulturelle Dimension.

Das heute stark durchgrünte Areal, dessen gewachsene informelle Nutzungsaktivitäten durch junge Leute sowie die im Bestand durch Künstler/-innen, Kulturakteure und Gruppen mit alternativen Lebensstilen genutzten Flächen und Gebäude verleihen dem Ort zusätzlich eine besondere Bedeutung als nicht determinierter Frei-Raum und wichtiger Aneignungsort für die Zivilgesellschaft und nicht zuletzt als erholungs- und klimawirksamer Grünraum.

Fragen des AkteursnetzwerksAntworten von Eva JähnigenAntworten von Albrecht Pallas
Wohnen  
1.
Würden Sie als OB Flächen auf dem Gelände des Alten Leipziger Bahnhofes sichern, um Wohnungsbau der WID, für Genossenschaften und Projekte des gemeinschaftlichen Bauens und Wohnens zu ermöglichen?
Ja, ich möchte als Oberbürgermeisterin soziales und gemeinschaftlich orientiertes Wohnen will ich in die Planungen dieser Flächen integrieren, dazu eng mit bürgerschaftlichen Akteuren zusammenarbeiten und die Flächen dann auch für diese Nutzungen sichern. Ein weiteres, ebenso wichtiges Planungsziel ist für mich die Sicherung und Entwicklung eines Erinnerungsortes an die Dresdner Jüd*innen im Nationalsozialismus, ggf. verbunden mit weiteren Nutzungen zum Judentum in Dresden (Museum, andere Stätten) – hier gibt es zum Wohnen keinen Konflikt.Bei jedem größeren Quartier wie dem ALB, das in unserer Stadt entstehen wird, werde ich konsequent gemeinwohlorientierte Unternehmen, wie die WiD oder die Dresdner Wohnungsgenossenschaften einbinden. Ziel muss die Schaffung von lebendigen Quartieren mit bezahlbaren Wohnungen sein, die neben Gewerbe auch Räume für Kunst und Kultur, Grün- und Erholungsflächen sowie Gastronomie und Clubs bieten.
2.
Würden Sie ein Quartiersmanagement fördern, um in dem zukünftigen Stadtviertel Nachbarschaft zu organisieren, Konflikte auszugleichen und das Einbringen der Bürger*innen in Belange ihres Wohnumfeldes zu erreichen?  
Quartiersmanagement halte ich generell ein wichtiges Mittel zur Weiter- bzw. Neuentwicklung von Stadtteilen in unserer Stadt; für solche Möglichkeiten will ich die Stadtbezirke stärken. Es kommt für mich auch für die Entwicklung dieses Stadtteil – wenn die Grundlagen der Planung geklärt sind – in Betracht.Grundsätzlich setze ich mich für die Errichtung von Kultur- und Nachbarschaftszentren und die Schaffung eines Stadtteilmanagements in jedem Stadtbezirk ein, beim ALB hoffe ich durch eine partizipative Entwicklung des Quartiers, dass von Anfang an die Nutzer:innen aktiv mitgestalten. Ob ein Quartiersmanagement wirklich notwendig ist, muss in dem vor uns liegenden Entwicklungsprozess geklärt werden.    
Kunst und Kultur  
3.
In Dresden herrscht ein akuter und zunehmender Mangel an bezahlbaren Proben- und Atelierräumen. Aus diesem Grund verlassen viele Künstler, Künstlerinnen und Kreative die Stadt. Durch den Wegzug dieser vor allem jungen Menschen geht der Stadt ein erhebliches kreatives Potenzial verloren.
Frage: Wie wollen Sie diesen Negativtrend stoppen?
Als Oberbürgermeisterin will ich, dass die gesamte Stadtverwaltung Augenmerk auf die Belange von Künstler*innen und Kreativen Menschen legt und mehr Angebote als bisher selbstverwaltete Räume zum Gründen, kreativ arbeiten und für Nachhaltigkeitsinitiativen (z. B. Initiativen zur Wiederverwertung von Material oder Repair-Initiativen) ermöglicht. Hierzu ist das Gelände des alten Leipziger Bahnhofes ein besonders geeigneter Ort und sollte eine Mitnutzung dieser Art erfahren.Wenn Dresden für Kulturschaffende und junge Menschen spannend bleiben soll, wenn Kreative sich hier eine Existenz aufbauen sollen, dann braucht diese Stadt kulturelle Freiräume und einen innovativen Geist in der Stadtspitze, der auch eine freie, lebendige, selbstbewusste und international wirksame Szene unterstützt.Ich werde mich dafür einsetzen, dass konkrete Flächen, u.a. auf dem Alten Leipziger Bahnhof oder im Industriegebiet Albertstadt, durch die Stadt für kreative Freiräume (gut erreichbare und ausgestattete Ateliers, Proberäume, Co-Kreativräume, Raum für Gründungen und Start-Ups) zur Verfügung gestellt werden
4.
Wenn Sie OB von Dresden werden, unterstützen Sie den Erhalt und die Weiterentwicklung der gewachsenen künstlerischen und kulturellen Nutzungen auf dem Gelände des Alten Leipziger Bahnhofs?
Frage: Wenn ja, mit welchen Maßnahmen?  
Als Oberbürgermeisterin werde ich dafür eintreten, dass die derzeitigen Nutzer*innen in die Weiterentwicklung ebenso einbezogen werden wie andere Initiativen, die in der Stadt Räume für kreative und kulturelle Projekte suchen. Vorhandene Strukturen und Nutzungen sollten wir nach Möglichkeit sichern.Mein Ziel für den ALB ist es, dass hier ein durchmischtes und lebendiges Quartier mit bezahlbaren Wohnungen entsteht, welches neben kleinteiligem Gewerbe auch Raum für Kunst und Kultur, Grün- und Erholungsflächen sowie Gastronomie und Clubs bietet. Für die künstlerische und kulturelle Nutzung am ALB brauchen wir geförderte Räume, die auch für nichtkommerzielle Kulturschaffende und Kreative bezahlbar sind.
Grün- und Freiraum  
5.
Wenn Sie OB von Dresden werden, unterstützen Sie den Erhalt des vorhandenen Baumbestands und der gewachsenen Grün- und Freiraumstrukturen sowie sowie der derzeit vor allem durch Kinder und Jugendliche genutzten Grün- und Freiraumstrukturen und deren Weiterentwicklung zu großen zusammenhängenden, klima- und erholungswirksamen Grün- und Freiräumen?
Wenn ja, mit welchen Maßnahmen?          
Für die Grünräume muss jetzt eine Bestandsaufnahme erfolgen; sie sollen möglichst erhalten und ggf. mit Ausgleichsmaßnahmen so weiterentwickelt werden, dass sie der Klimawandelanpassung und der Biodiversität dienen. Dazu können sie entweder von der Stadtverwaltung selbst naturnah gepflegt oder einem interessierten Verein (z. B. einem Naturschutzverband) zur Pflege übergeben werden.Bei der Entwicklung des Quartiers muss so viel wie möglich des vorhandenen Grüns erhalten werden. Wir brauchen die Freihaltung von Frischluftachsen von Bebauung und ein Netz aus verbundenen Grünflächen durch die Stadt, daher unterstütze ich das Leitbild der „Kompakten Stadt im ökologischen Netz“.
Kinder und Jugendliche  
6.
Laut sächsischer Gemeindeordnung müssen Kinder und Jugendliche an allen Vorhaben und Planungen der Kommune in angemessener Weise beteiligt werden.
Frage: Wie gedenken Sie, diesen Paragrafen bei der städtebaulichen Entwicklung des Alten Leipziger Bahnhofs umzusetzen?
Angesichts der vorhandenen Nutzung von Kindern und Jugendlichen in diesem Freiraum halte ich ihre Beteiligung durch eine aufsuchende Beteiligung vor Ort für unabdingbar und werde sie als Oberbürgermeisterin in Abstimmung mit der Beauftragen für Kinder und Jugendliche gestalten.Wir brauchen bei der Planung der zukünftigen Entwicklung unserer Stadt eine stärkere Fokussierung auf die konkreten Bedürfnisse und Interessen auch der jungen Menschen (z.B. Platz zum Toben und Spielen, Entdecken und Erleben, Freiräume und eine vitale Clubkultur) in den Stadtteilen sowie eine stärkere Beteiligung der Bürger:innen. Dabei darf es keine Scheinbeteiligung geben, sondern Kinder und Jugendliche müssen mit ihrer Sichtweise wirksam an den Entscheidungen teilhaben können.
7.
Kindern und Jugendlichen fehlt es in zunehmendem Maße an informellen, nicht determinierten und grünen Freiräumen als Spiel- und Aufenthaltsorte mit Möglichkeiten zur Selbstaneignung und zur Selbsterfahrung. Am Alten Leipziger Bahnhof sind entsprechende Flächen großräumig vorhanden und werden von Kindern und Jugendlichen für Spiel, Sport und Aufenthalt genutzt.
Frage: Welchen Stellenwert haben solche Flächen Ihrer Meinung nach künftig – bei der städtebaulichen Entwicklung des Alten Leipziger Bahnhofs und generell?
Als Oberbürgermeisterin halte ich solche Freiräume für sehr wichtig – nicht nur, aber besonders für Kinder und Jugendliche. Daher möchte ich sie in die städtebauliche Planung und dann konkrete Nutzung dieses Gebietes einbeziehen.Freiräume in unserer Stadt bieten Kindern und Jugendlichen den notwendigen Raum für eine freie Entfaltung, sie sind daher zentral für die Entwicklung einer selbstbestimmten Persönlichkeit und müssen daher im Zentrum einer kinder- und jugendfreundlichen Stadtpolitik stehen. Sie sollen einmal sagen können: “Dresden ist meine Heimat, hier kann ich mich entfalten und meine Zukunft aufbauen.
8.
Mit Kunst und Kultur ist in Dresden meist Hochkultur gemeint. 
Frage: Welche soziokulturellen Maßnahmen zur Heranführung von Kindern und Jugendlichen an Kunst und Kultur würden Sie als OB befördern?
Als Oberbürgermeisterin werde ich für einen Kulturbegriff stehen, der sich nicht auf Hochkultur begrenzt. Ich werde darauf achten, dass es ein breites soziokulturelles Angebot der verschiedensten Betätigungsfelder und Kunstsparten in Dresden gibt, mit denen Kinder und Jugendliche selbstbestimmt experimentieren, sich organisieren und Stadt gestalten können.Ich setze mich dafür ein, dass jedes Kind, das in Dresden aufwächst, ein kulturelles Angebot für seinen Lebensweg erhält – in einem Kultur- und Nachbarschaftszentrum direkt in seinem Stadtteil, im Heinrich-Schütz-Konservatorium oder in den Bibliotheken, Theatern und Museen Dresdens. Die freie Kulturszene ist die lebendige Schatzkammer Dresdens, die genauso viel Pflege und Aufmerksamkeit verdient hat, wie das Grüne Gewölbe und daher ebenfalls stärker mit der Kunst-, Kultur- und Bildungsarbeit für und mit Kindern und Jugendlichen in unserer Stadt verbunden werden muss.

Stadtteilstammtisch Pieschen: Bürgerbeteiligung zur Gebietsentwicklung Alter Leipziger Bahnhof

Der Verein Pro Pieschen sowie das Akteursnetzwerk Leipziger Bahnhof laden am 11.05.2022 zu einer Veranstaltung zur Bürgerbeteiligung zur Gebietsentwicklung Alter Leipziger Bahnhof ein. Sie findet im Stadtteilhaus EMMERS, Bürgerstraße 68, statt und beginnt um 18:30 Uhr. Beide Organisationen sind in dem Beteiligungsprozess der Stadtverwaltung zur Entwicklung des Areals um den Alten Leipziger Bahnhof (Masterplan Nr. 786.1 Leipziger Vorstadt) als Akteure der Stadtgesellschaft vertreten.

Am 11.05.2022 werden die Ergebnisse des ersten von der Stadtverwaltung eingerichteten Begleitgruppentreffens am 01.04.2022 vorgestellt.

Nach wie vor steht zur Diskussion, welche Rolle das Areal um den Leipziger Bahnhof zukünftig für die Stadtgesellschaft der angrenzenden Stadteile Pieschen und Neustadt spielen soll. Wie kann ein neuer zukunftsfähiger Stadtteil in direkter Nachbarschaft der angrenzenden Stadtteile aussehen.

Ein Anliegen zum Stadtteilstammtisch ist, herauszufinden welche Wichtung Ihr, die Bürgerinnen und Bürger vornehmt. Dazu werden wir die von der Begleitgruppe gesammelten Ideen zu vier Themenschwerpunkten zu Grunde legen.

Anmeldungen zur Veranstaltung sind bis zum 11.05.2022, 15 Uhr, an email hidden; JavaScript is required zu richten. Wir empfehlen das Tragen einer FFP-2 Maske in der Veranstaltung.

Zusammenfassung der ersten Sitzung der Begleitgruppe. Von Holger Knaak

Holger Knaak, Vertreter des Stadtbezirksbeirats Neustadt in der Begleitgruppe zur Entwicklung des Geländes um den Alten Leipziger Bahnhof, Leipziger Vorstadt:

Am 1. April (kein Aprilscherz) fand das erste Treffen der Begleitgruppe Alter Leipziger Bahnhof (ALB) statt, der ich als einer von zwei gewählten Vertretern des SBR Neustadt angehöre.

Die Begleitgruppe hat die Aufgabe, die stadtplanerischen Vorgaben für die Entwicklung der Fläche zwischen Eisenbahnstraße, Leipziger Straße, Hansastraße und Erfurter Straße zu bestimmen – also was auf dieser Fläche entstehen soll und was nicht. Dies ist nur möglich, weil auf dieser Fläche das kooperative Baulandmodell Anwendung findet, d.h. nicht nur die Interessen der Grundstückseigentümer und zukünftiger Investoren sondern auch die Interessen der Allgemeinheit Grundlage aller Planungen sein soll.

Die Begleitgruppe besteht aus insgesamt 48 Personen: allen 12 Grundstückseigentümern, 6 gelosten Bürgern, 4 gewählten Vertretern der Stadtbezirksbeiräte Neustadt und Pieschen, 4 Vertretern des „Akteursnetzwerkes Leipziger Bahnhof“, Vertretern weiterer zivilgesellschaftlicher Gruppen, Vertretern aller Stadtratsfraktionen und natürlich auch aus der Stadtverwaltung.

Im ersten Teil gab es einen geführten, etwa 90-minütigen Rundgang über das Gelände. Start war an der Hanse 3. Weitere Halte waren der Bahnhof (Blaue Fabrik), die Lokschuppen, Freiraum mit den Skaterplätzen, die alte Orangerie von Villeroy & Boch, Alter Schlachthof, Gewerbeflächen (MEGA) an der Erfurter Straße. Die Eigentümer und die auf den Flächen schon Aktiven hatten die Möglichkeit für kurze Statements an „ihren“ Orten. Der Rundgang war sehr informativ und seitens der Verwaltung fachlich sehr gut vorbereitet. Es blieb nebenbei auch genug Zeit zu Gesprächen untereinander und gegenseitigem „Sondieren“.

Danach ging es in die GEH 8 zum zweiten Teil.

Nach einer allgemeinen Vorstellungsrunde („wer bin ich und was wünsche ich mir für die Fläche“) und kurzen Vorträgen (zur Geschichte, Ist-Zustand und Eigentümer-Struktur, zu berücksichtigende rechtliche Aspekte) wurde die öffentlichen# online Auftaktveranstaltung vom 21. Januar ausgewertet.

Dort waren vor allem vielfältige städtebauliche Lösungen, kleinteilige Bebauung, aufeinander abgestimmte Architektur, genossenschaftliches Bauen, Mehrgenerationen-Wohnen, Freiräume zum Verweilen, Biotop-Erhalt, Standort für Verkehrsmuseum und Vorrang des Allgemeinwohls vor reiner Verwertungslogik gefordert worden.

Nach einer kurzen Pause wurden alle Anwesenden in vier Arbeitsgruppen nach dem Zufallsprinzip verteilt, um reihum zu den vier Themenkomplexen – Nutzungen / Mobilität & Erschließung / Umwelt & Freiräume / Städtebau & Architektur – zu formulieren, was gewünscht und was nicht gewünscht ist. Dies wurde hinterher vom Moderatorenteam zusammengefasst.

Als Stichworte sind hier zu nennen:

  • Mobilität und Erschließung: keine Durchgangsstraßen, Stadt der kurzen Wege, Radverkehr, kurze Anbindungen des Zulieferverkehrs, Parkplätze unterirdisch
  • Nutzung: gemischtes und bezahlbares Wohnen, historische gewachsene Strukturen erhalten, schon vorhandene Akteure einbinden / erhalten. Quartierversorgung ja, aber kein großer Supermarkt. Platz für Sport, Grün, Freiraum.
  • Umwelt & Freiräume: Skaterhalle (gilt schon als gesetzt!) , Grünachsen, Biotop am Bahndamm erweitern, Wasserfläche (Teich), nicht alle Flächen „entwickeln“ sondern auch Platz für „unorganisiertes Wachsen“ (also klassischen Freiraum) lassen
  • Städtebau & Architektur: kleinteilige Bebauung, „organisches Quartier“ statt große Solitäre, visionär denken statt nur Variationen des Immergleichen, nachhaltig (mehr als nur „klimaneutral“), Mischnutzungen

In den Gruppen wurde teils recht detaillreich aber immer respektvoll und „auf Augenhöhe“ diskutiert.

Als Bestandaufnahme / Fazit ergibt sich dieser erste Gesamteindruck:

1. Die Event-Spange um den Alten Schlachthof soll erhalten bleiben.

2. Gewerbeflächen zwischen dieser und Erfurter Straße sollen bleiben, ggf. sogar ausgebaut werden (MEGA denkt über Schließung des Standortes und Verkauf der Fläche nach, was neue Perspektiven ermöglicht)

3. Wohnbebauung an Erfurter Straße (Einfassung Puschkinplatz)

4. Erschließung (Zufahrten) primär von Leipziger Straße aus. Die Leipziger Straße soll (idealerweise) „Boulevard-Charakter“ erhalten, also Grünstreifen mit großen Bäumen und breitem Rad- und Fußgängerweg. Dahinter „funktionale Bebauung“ als Schallschutz für die dahinter liegenden Flächen (also z.B. unten Kleingewerbe, Mobilitätspunkte (Stationen E-Bikes, Lastenräder usw.), mittig Wohnungen, begrünte Terrassen und Dachgärten…

5. Wohnbebauung im zentralen Teil möglichst gemischt, also Sozialwohnungen nicht abgesondert sondern in jedem Haus. Frage ob sehr offene Bebauung oder im Mittelpunkt eine Art „Plaza“ mit Cafe, Bäcker, Kleinversorger, zentraler Poststelle (Idee: statt Anlieferung und Abholung von Waren an allen Hausnummern nur eine zentrale Stelle, mit Möglichkeit per Lastenrad größere Dinge nach Haus zu bringen)

6. Breite Grünachse vom Bahndamm, die dann einerseits Richtung Orangerie fortgeführt wird und andererseits Richtung Eisenbahnstraße allmählich in ein „kreatives Quartier“ (mit Kultur, Freier Szene, Kunsthandwerk, Ateliers) „ausfächert“. Im Bereich der Lokschuppen auch Entsiegelung von Flächen und Grünpflanzungen

7. Ecke Eisenbahnstraße – Leipziger Straße ein architektonischer „Auftakt“ bzw. ein „Tor“, dass ins Gelände hineinlockt.

8. Bahndamm an mindestens drei Stellen öffnen, um von Hansastraße Richtung Elbe zu kommen (nur für Fußgänger, und Radfahrer!) Unbedingt neute SB-Haltestelle im vorderen Bereich der Eisenbahnstraße.

Generell soll ein grüner, kleinteiliger Stadtteil entstehen, in dem es nicht 08/15 Fassadenbegrünungen sondern viele Bäume bis hin zu „Wäldchen“ gibt und Biotope erhalten und vergrößert werden. Sozial gemischte Häuser mit Dachgärten… keine Solitäre und lange Fassaden wie bei „Marina Garden“. Um möglichst viel Fläche für Grün, Freiraum, (nichtkommerzielle) Kultur und Veranstaltungsgewerbe zu erhalten wäre sogar ein kleines Hochhaus – quasi als Sichtachse zum HH am Albertplatz – denkbar (sofern es optisch anspruchsvoll „organisch“ „baumartig“ wäre).

Es ist klar, dass die Wünsche und Ideen aus der Allgemeinheit mit den Verwertungsinteressen einiger (nicht aller!) Grundstücksbesitzer bzw. in den Startlöchern stehenden Investoren kollidieren werden.

So sollen z.B. die vorgeschriebenen 15% Sozialwohnungen nur an der lauten Leipziger Straße entstehen können. Dies rief weitgehende Irritationen hervor und die Vorsitzende eines Dresdner Vereins musste sich sichtlich beherrschen, um in ihrer Argumentation, dass wir gemischtes und nach Einkommensgruppen selektiertes Wohnen brauchen, nicht emotional zu werden.

Auch die Sachsen Energie dürfte über die Aussage, dass die vielen Einzeldenkmale um den Leipziger Bahnhof herum möglichst alle erhalten bleiben sollen, wenig begeistert sein.

Es ist also schon in diesem Frühstadium der allgemeine Konflikt zwischen Verwertungslogik der Flächen und den Interessen der Allgemeinheit sichtbar geworden.

Hier gilt es aufzupassen und immer wieder gegenzusteuern. Genau dazu dient das kooperative Baulandmodell. Den Fakt, dass alle Wünsche und Ideen auch finanziert werden müssen und die Stadt nicht einfach überall dafür „herhalten“ kann, schafft es nicht aus Welt.

Stadtteilstammtisch Pieschen: Bürgerbeteiligung zur Gebietsentwicklung Alter Leipziger Bahnhof (bitte anmelden über info@propieschen.de)

Der Verein Pro Pieschen sowie das Akteursnetzwerk Leipziger Bahnhof laden am 21.03.2022 zu einer Veranstaltung zur Bürgerbeteiligung zur Gebietsentwicklung Alter Leipziger Bahnhof ein. Sie findet im Stadtteilhaus EMMERS, Bürgerstraße 68, statt und beginnt um 19:30 Uhr. Beide Organisationen sind in dem Beteiligungsprozess der Stadtverwaltung zur Entwicklung des Areals um den Alten Leipziger Bahnhof (Masterplan Nr. 786.1 Leipziger Vorstadt) als Akteure der Stadtgesellschaft vertreten.

An diesem Abend soll einer breiten Öffentlichkeit, insbesondere auch den benachbarten Stadtteilen Pieschen und Neustadt die Möglichkeit gegeben werden, den Beteiligungsprozess und das Areal Leipziger Vorstadt kennenzulernen und über dessen zukünftige Entwicklung zu diskutieren.

Welche Rolle spielt das Areal um den Leipziger Bahnhof zukünftig für die Stadtgesellschaft der angrenzenden Stadteile Pieschen und Neustadt? Wie kann ein neuer zukunftsfähiger Stadtteil in ihrer direkten Nachbarschaft aussehen? Diese Fragen wollen wir mit Ihnen/Euch diskutieren.

Anmeldungen zur Veranstaltung sind bis zum 21.03.2022, 15 Uhr, an email hidden; JavaScript is required  zu richten. Es gelten die zum Zeitpunkt der Veranstaltung gültigen Corona-Regeln. Unabhängig davon gilt die Pflicht zum Tragen einer FFP-2 Maske.

Mit den besten Grüßen,

Heidi Geiler
Pro Pieschen e.V.

Dr. Judith Brombacher
Akteursnetzwerk Leipziger Bahnhof und die Bürgerinitiative Wohnen am Leipziger Bahnhof
www.wohnen-am-leipziger-bahnhof.de

Ziele des Akteursnetzwerks Leipziger Bahnhof

Folgende Initiativen und weitere Beteiligte haben sich im Februar 2021 zu einem

Akteursnetzwerk Leipziger Bahnhof zusammengeschlossen:

  1. Bürgerinitiative Wohnen am Leipziger Bahnhof
  2. Blaue Fabrik
  3. Hanse 3
  4. stadt:wirken GbR
  5. Genossenschaft null bis hundert
  6. GEH8 Kunst Raum Ateliers
  7. NWID Netzwerk Neues Wohnen in Dresden (für bauforum dresden e.V., Mietshäuser Syndikat, WoGe Dresden eG, Lokale Agenda für Dresden)
  8. Zentralwerk
  9. Initiative www.alter-leipziger-bahnhof.de
  10. Architects for Future, Ortsgruppe Dresden
  11. Sukuma arts e.V.
  12. Künstlerbund Dresden e.V. 

Uns allen ist gemein, dass wir das geplante Vorhaben VB Plan Nr. 6007 „Globus SB-Markt am Alten Leipziger Bahnhof“ (12.000 qm großer Einzelhandelsmarkt mit entsprechender Anzahl von Parkplätzen) ablehnen. Gemeinsam setzen wir uns für die Entwicklung eines zukunftsweisenden Stadtviertels mit Imagewirkung für Dresden ein. Den Masterplan Nr. 786.1 Leipziger Vorstadt – Neustädter Hafen vom 28. Juni 2018 erachten wir hierfür als geeignete Grundlage. Er bietet die einzigartige Chance, das Areal als lebendiges Modell-Quartier in der Stadtstruktur nachhaltig zu verankern.

Die Ziele unseres Akteursnetzwerks für das Masterplangebiet (Nr. 786.1) Leipziger Vorstadt – Neustädter Hafen sind:

  • Die auf Lage, aktueller Beschaffenheit und Geschichte des Areals um den Alten Leipziger Bahnhof beruhende einmalige städtebauliche Chance zu nutzen.
  • In der Stadt Dresden einen neuen Stadtteil als idealen Ort für Wohnen, Arbeiten, Kleingewerbe, Kultur, Dienstleistungsangeboten (z.B. Kitas, Tagespflege, …), Freizeit, Grün und gesellschaftlich repräsentatives,  altersgemischtes Zusammenleben zu schaffen. Dazu gehören für uns zukunftsfähige Mobilitätskonzepte.
  • Ein Modellprojekt der Nachhaltigkeit mit klima- und erholungswirksamen Grün- und Freiflächen, ressourcenschonender Bauweise und technischer Infrastruktur zu verwirklichen.
  • Bezahlbaren und gemeinschaftlichen Wohnraum mit einem repräsentativen Anteil an Sozialwohnungen sicherzustellen.
  • Raum für Künstler, Künstlerinnen und Kleingewerbetreibende zu ermöglichen.

Zur Erreichung dieser Ziele schlägt das Akteursnetzwerk Folgendes vor:

  • Die Weiterentwicklung des Masterplangebietes zum Pilotprojekt der Dresdner kooperativen Planungskultur und bürgernahen Stadtentwicklung zu machen.
  • Gemeinwohlbelange mit Mitteln der Bodenpolitik (Flächenankauf), Planung und kleinteiligen Konzeptvergabe zur Geltung zu bringen.
  • Vielfalt der Nutzungen und Architektur durch kleinteiligere Parzellierung und Bebauung des Areals zu fördern.
  • Vorhandene Baulichkeiten mit historischer Bedeutung (Alter Leipziger Bahnhof, Gleisanlagen, Orangerie) würdig einzubeziehen.
  • Zivilgesellschaftlichen Initiativen die Möglichkeit zur Verankerung im Quartier, zu selbstbestimmter Planung und Realisierung, Nutzung, Verwaltung und Gestaltung einzuräumen, z.B. durch Kauf, Erbbaupacht oder Miete in Form von Genossenschaften, Vereinen, Baugemeinschaften u.ä. gemeinschaftlichen Rechtsformen.

Unser Beitrag

Öffentliches Eintreten für die genannten Ziele und Formen des Vorgehens unter Einsatz der im Akteursnetzwerk vertretenen Kompetenzen und Erfahrungen sowie Mitgestaltung der Prozesse der Planung und Bürgerbeteiligung.  

Weitere Termine für Frei.Raum.Direkt.2021

Ein Projekt von GEH8, Dresden

Beitrag der Initiative „Wohnen am Leipziger Bahnhof“

Wir wiederholen unseren Spaziergang/Schleichweg durch das Gelände (siehe vorheriger Beitrag) mit dem Besuch des Aktionsgeländes und abschließender Diskussionsrunde im Biergarten von GEH8 am:

20. August 2021 um 16:00 Uhr

und im Rahmen des Jane’s Walk als Beitrag unserer BI am

17. September 2021 um 16:30 Uhr.

Treffpunkt: jeweils 10 Minuten vor Beginn auf dem Gelände des Alten Leipziger Bahnhofs, Zugang zum Haus Eisenbahnstraße 2, vor der Rampe.

Dauer: ca. anderthalb Stunden + Diskussion im Biergarten

Der Schleichweg ist n i c h t (!) barrierefrei und nur zu Fuß (auch nicht fahrradschiebend) zu erleben.

Anfahrt zum Treffpunkt mit ÖPNV: Tram-Haltestellen in der Umgebung sind Bahnhof Dresden-Neustadt, <H> Anton-/Leipziger Straße (Linie 4 u. 9), <H> Neustädter Bahnhof (Linie 3 und 11), <H> Neustäder Bahnhof/Hansastraße (Linie 3) Haltestellen in der Umgebung von GEH8: <H> Alexander-Puschkin-Platz (Linie 4 und 9) und Großenhainer Platz (Linie 3).

Frei.Raum.Direkt.2021

Ein Projekt von GEH8, Dresden

Beitrag der Initiative „Wohnen am Leipziger Bahnhof“

29. Juli 2021, 16:30 Uhr

Titel: SCHLEICHWEG/STARKE MASCHE“

Seit 2017 setzt sich die Initiative „Wohnen am Leipziger Bahnhof“ dafür ein, das Areal des ehemaligen Leipziger Bahnhofs und den westlich anschließenden Bereich bis zur Erfurter Straße zum Gegenstand eines Pilotprojekts gemeinwohlorientierter Stadtentwicklung zu erheben. In mehreren Veranstaltungen haben wir auf die besonderen Qualitäten und Potentiale des Gebietes hingewiesen. Dazu gehört die Möglichkeit, einen prägnanten Grünzug als wohnungsnahes Grün zu sichern und damit zugleich das Wohnumfeld der Bewohner angrenzender Gebiete  –  Pieschen, Leipziger Vorstadt, Hechtviertel, westliche Äußere Neustadt  –  zu verbessern.

Der 2018 vom Stadtrat beschlossene Masterplan Nr. 786.1 enthält zaghafte Ansätze in dieser Richtung.

Mit dem geltenden Landschaftsplan beschloss der Stadtrat am 2018 das strategische Leitbild „DRESDEN  –  DIE KOMPAKTE STADT IM ÖKOLOGISCHEN NETZ“.

Dementsprechend ist mittlerweile viel bauliche Verdichtung erreicht und im Werden.

Das „ökologische Netz“ dagegen ist weniger spürbar.

Im Bereich des Masterplans sehen wir die Chance, dem ökologischen Netz eine STARKE MASCHE hinzuzufügen, die Chance auf einen Qualitätssprung!

Ob das auch andere Dresdner und Dresdnerinnen so sehen, wollen wir bei einer gemeinsamen Erkundung von einem Teil des brach liegenden Geländes auf einem SCHLEICHWEG herausfinden:  Eindrücke sammeln und notieren oder fotografieren, dann zusammenfassen und diskutieren.

Der Schleichweg ist  n i c h t (!)  barrierefrei und nur zu Fuß  (auch nicht fahrradschiebend) zu erleben.

Der Erkundungsgang endet im GEH8  Kunst Raum Ateliers, Gehestraße 8 mit einem Ausklang im dortigen Sommergarten.

Treffpunkt: 16:20 Uhr auf dem Gelände des Alten Leipziger Bahnhofs, Zugang zum Haus Eisenbahnstraße 2, auf der Rampe.

Anfahrt zum Treffpunkt mit ÖPNV: Tram-Haltestellen in der Umgebung sind Bahnhof Dresden-Neustadt, <H> Anton-/Leipziger Straße (Linie 4 u. 9), <H> Neustädter Bahnhof (Linie 3 und 11), <H> Neustäder Bahnhof/Hansastraße (Linie 3) Haltestellen in der Umgebung von GEH8: <H> Alexander-Puschkin-Platz (Linie 4 und 9) und Großenhainer Platz (Linie 3).

Zum Projekt:

Mit dem Projekt Frei.Raum.Direkt. möchte die GEH8 einen Sommer lang künstlerische Praktiken als Tools für eine zukunftsfähige Stadtentwicklung erproben und eine Plattform für Akteur*innen und Aktivitäten bieten. Frei.Raum.Direkt. ist direkte künstlerische Aktion und architektonische Intervention im Dresdner Stadtraum. Das Projekt zielt auf die urbanen Potenziale von heute für die Stadt von morgen und fokussiert auf eine zukunftsfähige, ökologische und gemeinwohlorientierte Perspektive in der Stadtentwicklung.

Parallel dazu wird mit Frei.Raum.Direkt.*Young Satellites* eine Reihe von Workshops veranstaltet, die sich speziell mit den Bedarfen jugendlicher Akteur*innen im Stadtraum auseinandersetzen.

Weitere Informationen unter: https://www.geh8.de/frei-raum-direkt/ und https://freiraumdirekt.info/

Neustart als Netzwerk

Wir tauchen wieder auf! Einige Monate lang hat uns das Corona-Virus ausgebremst – wie so vieles andere in unserem Land. Aber zum Glück gibt es das Internet. Und glücklicherweise haben wir schon vor Corona lebhaft Kontakte geknüpft. Anfang 2021 fanden wir uns dann zu zwei intensiven Begegnungen im virtuellen Raum zusammen. Ergebnis:

  • Es gibt ein neues Netzwerk von Initiativen. Dazu gehören Akteure aus der Kultur und Kunst, Wohnrauminitiativen, Stadtplaner, Architekten.
  • Und es gibt ein neues, erweitertes Ziel. Wir richten den Blick vom Alten Leipziger Bahnhof ausgehend auch auf die umliegenden Brachen, die Ende des 19. Jahrhunderts als damals modernes Industriegebiet am damals modernen Verkehrsknotenpunkt Eisenbahn entwickelt worden sind. In einem Satz: Das neue Akteursnetzwerk Alter Leipziger Bahnhof setzt sich dafür ein, das gesamte Gebiet des“Masterplans Leipziger Vorstadt“ partizipativ, nachhaltig und orientiert am Gemeinwohl zu entwickeln.

Lesen Sie unser kurzes Selbstporträt Akteursnetzwerk Alter Leipziger Bahnhof (als pdf).

Um dieses Gebiet geht es – hier in der Darstellung des fortgeschriebenen Masterplans (2017).

Darstellung des Masterplans als Variantenvergleich (als pdf).

„Und der Hanse zugewandt…“ Wie weiter am Alten Leipziger Bahnhof?

Podiumsgespräch im Rahmen des Festivals „Und der Hanse zugewandt“
– trotz Corona!
am Sonntag, dem 20.09.2020, 16-18 Uhr
in der Galerie des Hanse 3 e.V., Hansastraße 3, 01097 Dresden

||| HANSE 3 = ATELIERS & STUDIOS – GALERIE & BÜHNE & Urban Gardening |||
Seit 2014 wird die Hanse 3 von nunmehr 35 Künstler*innen, Musiker*innen und Schau- spieler*innen, die sich im Hanse 3 e.V. zusammengeschlossen haben, als Atelier- und Proberaumhaus genutzt. Die Hanse 3 liegt hinter dem Bahnhof Dresden-Neustadt an der Hansastraße 3 auf dem Gelände des Alten Leipziger Bahnhofs, der Endpunkt der 1839 eingeweihten ersten deutschen Ferneisenbahnlinie Leipzig-Dresden war. Neben einigen ehemaligen Bahnhofsgebäuden, zu denen auch die Hanse 3 gehört existiert eine große Brachfläche, um deren Bebauung in Dresden seit vielen Jahren gestritten wird.

Die ursprünglich geplante Bebauung des Geländes Alter Leipziger Bahnhof mit einem großen Einkaufsmarkt durch die Globus Holding ist nach vielen Jahren und unterschied- lichen Stadtratsbeschlüssen nun den Plänen einer Wohngebietsentwicklung gewichen. Als Hanse 3 e.V. wollen wir uns aktiv in die neu aufgerollte Diskussion um Bebauung und Nutzung des Geländes einbringen und eine langfristige Perspektive für das Haus als sozio-kulturelles Zentrum in dem neu entstehenden Stadtraum entwickeln.

Mit dem Leiter des Kulturamtes Dresden, Herrn Dr. David Klein, sprechen Dr. Claudia Müller (Zentralwerk), Paul Elsner (Geh 8), Dr. Anja Osiander (Bürgerinitiative Wohnen am Leipziger Bahnhof) und David Adam (Hanse 3) über Perspektiven eines städtischen Kulturentwicklungsplans und die Rolle der städtischen Verwaltung bei Möglichkeiten der gemeinwohlorientierten Entwicklung eines zukünftigen Stadtviertels und die Schaffung bzw. den Erhalt von bezahlbarem Freiraum für Künstler und Kreative unter Beteiligung bereits vor Ort aktiver. Moderation: Claudia Blaurock (Blaurock Landschaftsarchitektur)

Die Hanse 3 nutzt ein Betriebsgebäude des Alten Leipziger Bahnhofs, das versteckt hinter den Bahnbögen an der Hansastraße liegt.

https://hanse3.de/